Inflation versus Deflation

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Der Begriff Inflation ist ein Begriff der Volkswirtschaftslehre und bezeichnet einen kontinuierlichen Anstieg der Güterpreise. Eine Inflation bedeutet gleichzeitig auch eine geringere Kaufkraft des Geldes.

WarenkorbWie wird eine Inflation ermittelt? Es wird ein Warenkorb zusammengestellt, der verschiedene Güter beinhaltet, um einen Preisindex bzw. die Inflation zu messen. Dieser Warenkorb berücksichtigt Ausgaben, die in einem typischen Haushalt für gewisse Güterkategorien ausgegeben werden. Üblicherweise setzt sich ein Warenkorb wie folgt zusammen:

Ausgaben für:

  • Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke
  • Tabakwaren, alkoholische Getränke
  • Bekleidung, Schuhe
  • Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe
  • Einrichtungsgegenstände
  • Gesundheit, Pflege
  • Verkehr
  • Nachrichtenübermittlung
  • Freizeit, Kultur, Unterhaltung
  • Bildungswesen
  • Hotels, Restaurants
  • Andere Waren und Dienstleistungen

Der Warenkorb enthält ungefähr 750 Güter mit 300.000 Preisen. Über einen gewissen Zeitraum beobachtet man dann die Entwicklung der Preise, der in dem Warenkorb befindlichen Waren. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht dann den Verbraucherpreisindex und die Schwankungen in den einzelnen Kategorien.

Kurz gesagt, eine Inflation bedeutet, dass sich das Preisniveau erhöht hat oder die Güter in dem Warenkorb teurer geworden sind. Oder anders gesagt, man kann mit dem gleichen Geld weniger anschaffen. Daher spricht man bei einer Inflation immer auch von einer Wertminderung des Geldes.

Eine Deflation bedeutet genau das Gegenteil. Das allgemeine Preisniveau sinkt. Man kann zwar über einen gewissen Zeitraum mehr einkaufen, für das Wirtschaftswachstum ist es jedoch nicht förderlich. Die Konsumenten tendieren bei einer Deflation nämlich dazu, die Einkäufe aufzuschieben.

The World Bank veröffentlicht jedes Jahr relevante Wirtschaftsdaten aus aller Welt.

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Outsourcing / Insourcing

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outsource insourceDer Begriff „Outsourcing“ bedeutet im Deutschen „Auslagerung“ wird aber auch im deutschen Sprachgebrauch als Outsourcing bezeichnet. Outsourcing beschreibt die Vergabe von diversen Unternehmensaufgaben an externe oder interne Dienstleister. Outsourcing wurde ursprünglich vor allem von produzierenden Unternehmen betrieben. Hier wurden Fertigungsdienstleistung an Dritte abgegeben, um sich auf die Kernkompetenzen des Unternehmens konzentrieren zu können. Der Vorteil von Outsourcing besteht darin, dass man Entwicklungs-, Fertigungs- und Dienstleistungskosten reduzieren kann und sich damit eine bessere Marktposition erarbeiten kann, indem man sich auf seine Kernkompetenzen konzentriert.

Heutzutagen werden aber durchaus auch Dienstleistungen, die keine strategische Bedeutung für das Unternehmen haben, ausgelagert. Beispiele dafür sind beispielsweise das Outsourcen von Lohnabrechnung oder Datenverarbeitung. Typisch ist vor allem das Auslagern von Callcenter-Aktivitäten an Billiglohnländern. Es kann also durchaus vorkommen, dass man die Hotline seines Netzbetreibers wegen seiner letzten Handyabrechnung telefonisch kontaktiert und eigentlich bei einem deutschsprachigen Callcenter-Mitarbeiter in Istanbul landet.

Das Outsourcing bringt neben Vorteilen natürlich auch einige Risiken mit sich. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Unter „Insourcing“ oder auch „Backsourcing“ oder „Wiedereinlagerung“ genannt, versteht man die Wiedereingliederung von Unternehmensaufgaben, die zuvor ausgelagert wurden. Insourcing wird vor allem dann betrieben, wenn der erwünschte betriebswirtschaftliche Effekt durch das Outsourcen nicht erfüllt wurde und man somit diese Aufgaben wieder in das eigene Unternehmen integriert. Aus unternehmerischer Sicht ist dies natürlich mit unnötigen Kosten verbunden.

In der Automobilindustrie finden sich einige Beispiele für falsch betriebenes Outsourcing.

Hallo Welt!

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Hallo zusammen,

ich bin die Franzi aus München und bin 23 Jahre alt. Ich studiere gerade an der WU Wien internationale Betriebswirtschaft. Derzeit befinde ich mich im 4. Semester. Das Studium gefällt mir sehr gut, hin und wieder sind die Themen wie Wirtschaftsstatistik oder Wirtschaftsrecht eher trocken, aber die Stadt Wien ist einfach nur genial zum Studieren. In meiner Freizeit reise ich gerne oder betreibe Sport. An faulen Tagen sitze ich gerne entlang der Donau und genieße die Sonne und lese ein Buch. Das Leben als Student ist für mich recht unbeschwert und ich genieße jeden Moment so gut es geht. Wer weiß, wie schnell mich das Arbeitsleben und der Stress des Alltags einholt.

In meinen Studienalltag treffe ich immer wieder auf Fachvokabular. Oft staune ich selbst nur so über mein Unwissen über diverse Begrifflichkeiten. Daher habe ich mir gedacht, einen Blog über diverse Wirtschaftsbegriffe und –themen zu schreiben.  Ich hoffe ihr habt Freude beim Lesen und hinterlässt mich auch den einen oder anderen Kommentar.

Eure Franzi