Was sind Termingeschäfte?

Lehrreich

Unter Termingeschäften versteht man einen Handel auf Zeit. Der Anbieter bietet ein beliebiges Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt an. Der Käufer verpflichtet sich es an diesem Zeitpunkt zu dem vereinbarten Preis zu kaufen. Damit sichern sich der Verkäufer und der Käufer ab, um das Risiko der Preisschwankungen auszuschließen. Erstmals wurden im Jahre 1556 Termingeschäfte abgeschlossen. Erst wurden sie außerhalb der Börse getätigt, bis der Terminhandel dann 1617 in der Amsterdamer Börse integriert wurde. In der Geschichte wurde der Terminhandel für viele Börsenprobleme verantwortlich gemacht. In erster Linie durch Leerverkäufe. Bei dieser Art der Termingeschäfte hat der Anbieter die angebotenen Waren gar nicht und spekuliert auf einen günstigeren Preis zum vereinbarten Zeitpunkt. Nach dem BGH-Urteil müssen in der BRD Leerverkäufe dem Käufer bekannt sein, da es eine hohe Chance gibt, dass der Verkäufer seine physische Schuld nicht zum gegebenen Zeitpunkt erfüllen kann. In diesem Falle wird meistens eine Strafe vereinbart, die dem Käufer erlaubt den benötigten Bedarf anderweitig zu decken. In dem Falle kann der Verkäufer entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten finanziell besser für ihn ist.

Termingeschäfte an der Börse

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